Kulmbach - Einstimmig haben die Vertreter des Zweckverbands für das Klinikum Kulmbach den Wirtschaftsplan für das laufende Jahr verabschiedet. Vorsitzender Landrat Klaus Peter Söllner zeigte sich erleichtert: Natürlich wirke sich die Pandemie auch auf das Jahresergebnis des Klinikums aus, das über Monate nahezu alle planbaren Eingriffe verschieben musste, um Betten für mögliche Corona-Patienten freizuhalten. Die Fallzahlen-Reduzierung von 25 400 auf 23 300 in diesem Jahr sei glimpflicher ausgefallen als zunächst befürchtet. Ebenfalls bedingt durch die Pandemie sind unter anderem die Ausgaben sowohl für die Beschaffung von Schutzmaterial (1,2 Millionen Euro) als auch für die Einrichtung eines Sicherheitsdienstes am Eingang gestiegen. "Der Einbruch fiel geringer aus als erwartet. Es besteht kein Anlass für existenzielle Sorgen", sagte Söllner und fasste zusammen: "Bislang sind wir absolut akzeptabel aus dem Seuchenjahr 2020 herausgekommen."