Kulmbach - Die Kluft zu München wird immer größer. Bayernweit sind die kommunalen Steuereinnahmen 2013 um 7,7 Prozent gestiegen. Doch die Städte und Gemeinden in Oberfranken hinken meilenweit hinterher. Im Landkreis Kulmbach verbuchten die Kämmerer im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang bei der Gewerbesteuer um insgesamt 240 000 Euro auf 29,86 Millionen Euro. Trotz Mehreinnahmen von 2,17 Millionen Euro bei der Einkommensteuer (insgesamt 28,01 Millionen Euro) liegt die finanzielle Entwicklung im Landkreis weit unter dem Landesdurchschnitt. "Das ist für uns ein ziemlicher Dämpfer", sagt Kreiskämmerer Rainer Dippold im Gespräch mit der Frankenpost. Besonders gebeutelt sind erneut die Gemeinden im Oberland.
Kulmbach Kommunen erleiden neuen Dämpfer
Von Stefan Linß 26.03.2014 - 00:00 Uhr