Kulmbach - Der furchtbare Anschlag auf das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo" hat bei den Mitgliedern der Türkischen Gemeinde in Kulmbach blankes Entsetzen ausgelöst. Serkan Uzun, Vorsitzender der Gemeinde, ist fassungslos, dass sich die Attentäter, die zwölf Menschen in den Tod gerissen haben, mit ihrer Tat ausgerechnet auf Allah und den Propheten Mohammed beziehen: "In Gottes Namen kann man doch so etwas nicht machen. Das hat mit unserer Religion nichts zu tun." Serkan Uzun findet es "schlimm, dass wir Moslems immer wieder sagen müssen, dass es nur ein winziger Bruchteil ist, der solche Taten begeht."
Kulmbach "Niederträchtig und inakzeptabel"
Von Melitta Burger 08.01.2015 - 00:00 Uhr