Kulmbach Rowdys zerstören Schilder und Leitpfosten

Zahlreiche Leitpfosten an der Straße nach Hegnabrunn wurden im Sockelbereich mit den Füßen beschädigt (Foto) oder ganz zerstört. Foto: Rei

Sie sind immer wieder ein Ärgernis für die Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe und der Straßenmeistereien: Zeitgenossen, die mutwillig Leitpfosten oder Verkehrszeichen beschädigen oder ganz zerstören.

Derart "erwischt" hat es jetzt auch ein Stopp-Schild an der Kreisstraße KU 21 bei Fölschnitz. Es wurde herausgerissen und dann auch noch offensichtlich mit den Füßen zertrampelt. Damit aber noch nicht genug, denn auf dem weiteren Weg entlang der Kreisstraße von See nach Hegnabrunn wurden unzählige Leitpfosten nicht nur mit Füßen beschädigt, sondern mehrere Pfosten wurden aus ihren Betonsockeln gehebelt und einfach auf die angrenzenden Felder und Wiesen geworfen. Zwei Leitpfosten wurden gar nicht mehr gefunden; vielleicht wurden sie als "Andenken" mit nach Hause genommen.

Gute zwei Stunden waren die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Leuchau am gestrigen Montag am frühen Morgen damit beschäftigt, die Verkehrssicherheit wieder herzustellen, wie es im Amtsdeutsch heißt. Die Mitarbeiter tippen darauf, dass es eine Gruppe von Leuten war, die am Sonntagmorgen auf der Kreisstraße offensichtlich zu Fuß unterwegs war. Sie weisen darauf hin, dass gerade ein Leitpfosten einen überaus wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit erfüllt. Der Leitpfosten sei weit mehr als nur ein Begrenzungspfahl, sondern er ist ebenso wie das Stopp-Schild eine Verkehrseinrichtung, die der Abgrenzung der Fahrbahn und dem besseren Erkennen des Straßenverlaufs dient, insbesondere bei Dunkelheit.

Vielleicht, so hoffen die Mitarbeiter der Straßenmeisterei, haben die Übeltäter, die am frühen Sonntagmorgen zu Fuß unterwegs waren, ja die Courage, sich bei der Straßenmeisterei Leuchau zu melden. Ob die Polizeiinspektion Stadtsteinach zur weiteren Ermittlung eingeschaltet wird, wird noch geprüft, denn der verursachte Sachschaden ist nicht gerade gering. Rei.

 

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