Kulmbach - Viele Kulmbacher wissen gar nicht, dass es überhaupt existiert. Doch im Taubenhaus in der Basteigasse flirrt die Luft vor Staub. Jürgen Stündl, Verena Nußgräber und Monika Gottfried reinigen in Schutzkleidung und Maske den großen Schlag. Keine schöne Arbeit. Auf dem Parkhaus haben sich die Tauben niedergelassen und warten, bis der Weg in ihre "Wohnstube" wieder frei ist. In einem Nest sitzen zwei Jungtauben und schauen ängstlich auf das Geschehen. "Diese Eier sind mir durch die Lappen gegangen", sagt Jürgen Stündl. Sein Ziel ist es zum einen, die Population der Stadttauben in Grenzen zu halten, aber auch, die Tiere zu schützen.