Kulmbach/Schwandorf - Wie funktioniert ein Müllkraftwerk? Was geschieht mit dem Müll, den die Menschen Tag für Tag im sicheren Wissen, er wird regelmäßig abgeholt, produzieren? Diesen Fragen sind am Samstag zahlreiche Bürger aus dem gesamten Gebiet des Müllzweckverbands Schwandorf nachgegangen und haben die Gelegenheit genutzt, beim Tag der offenen Tür einmal hinter die Kulissen dieser beeindruckenden Anlage der Abfallwirtschaft zu schauen. Anlass war das 40-jährige Bestehen des Zweckverbands. Beeindruckende Einblicke und Informationen wurden geboten in diesem Müllkraftwerk, in dem auch die Abfälle des Landkreises Kulmbach verarbeitet werden. Strom und Wärme werden in einem aufwendigen Prozess aus dem Müll gemacht. Drei Viertel der Menge "verschwinden" auf diese Weise. Pro Tonne Müll bleiben am Ende nur noch rund 250 Kilo Rückstände übrig. Von Hof bis Landsberg reicht das Gebiet dieses Zweckverbandes, dem auch der Landkreis Kulmbach von Anfang an angehört. "Es war ein Segen für uns, dass wir uns damals angeschlossen haben", sagt Landrat Klaus Peter Söllner, der einer der stellvertretenden Vorsitzenden des Zweckverbands ist. Söllner und Mitarbeiter der Kulmbacher Abfallwirtschaft waren dabei, als das Müllkraftwerk am Samstag seine Tore öffnete. Der Landkreis Kulmbach präsentierte sich dabei mit einem eigenen Stand auf dem Gelände.
Kulmbach/Schwandorf Blicke ins "ewige" Feuer
Melitta Burger 15.10.2019 - 17:32 Uhr