Mit der perfiden Masche des sogenannten Schockanrufs setzen Unbekannte eine Kulmbacherin massiv unter Druck. Sie gibt nach - und ihr Geld her.
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Um eine angeblich drohende Gefängnisstrafe abzuwenden, forderten die Anrufer die Frau auf Bargeld bereitzuhalten. Den Betrag solle sie einem vermeintlichen Justizmitarbeiter des Amtsgerichts Kulmbach übergeben.
Stundenlang hielten die Betrüger den telefonischen Kontakt aufrecht und steigerten dabei kontinuierlich den psychischen Druck. Schließlich erschien gegen 20 Uhr ein bislang Unbekannter im Kulmbacher Hopfenweg.
Die Seniorin übergab dem Abholer einen Umschlag mit Bargeld in Höhe eines niedrigen vierstelligen Eurobetrages. Erst nach der Übergabe schöpfte die Frau Verdacht und setzte sich mit der Polizei in Verbindung.
Die oberfränkische Polizei gibt folgende wichtige Tipps, um sich vor sogenannten Schockanrufen zu schützen: