Klaus Schröder stellte in seinem letzten Bericht zur Jugendhilfe im Landkreis rückblickend fest, dass die Kinder- und Jugendhilfe auch im vorigen Jahr auf einem hohen, anhaltenden Niveau gefordert war: "Es gab zwar keine Steigerungen bei den Hilfen und den Leistungsfällen, aber das Niveau ist auch nicht zurückgegangen. Nach wie vor müssen wir mit unserem Angebot dort als Ausfallbürge einspringen, wo Eltern verschuldet oder unverschuldet nicht mehr in der Lage sind, die Verantwortung für ihre Kinder alleine ohne fremde Unterstützung wahrzunehmen." Diese Fälle, so Schröder, sind auch im Jahr 2019 auf einem gleichen Niveau wie in den Jahren zuvor geblieben. Nicht unerwähnt ließ Schröder die "ordentliche Infrastruktur" im Rahmen der Kindertagesbetreuung, was auch dem Engagement der vielen Träger und Kommunen geschuldet ist. Unterm Strich war es aber auch ein anstrengendes und herausforderndes Jahr für das Kreisjugendamt. Klaus Schröder dazu abschließend: "Es war aber Gott sei Dank ein Jahr ohne besondere dramatische Ereignisse."