Kulmbach - Seit dem Suizid eines elfjährigen Mädchens in Berlin, der vermutlich auf Mobbing unter Schülern zurückzuführen ist, mehren sich die Meldungen: Die Zahl der Mobbingfälle an Schulen nehme stetig zu. Gilt dies auch für den Landkreis Kulmbach? Jein, lautet der Tenor unter den Schulleitern. Mit echtem Mobbing sind bislang die wenigsten überhaupt konfrontiert worden. Die Gefahr dass, wenn es erst einmal so weit kommt, dies gravierende Folgen haben kann, sehen sie aber wohl. Zumal Hetzkampagnen in den sozialen Medien den Kindern heutzutage als schlechtes Vorbild dienen können. Mit den unterschiedlichen Trainingsmethoden, sozialpädagogischen Angeboten und im täglichen Unterricht versuchen die Schulen deshalb vorzubeugen.