Noch längst kann der vorläufige Insolvenzverwalter der „Alten Feuerwache“ in Kulmbach nichts dazu sagen, ob und wenn ja wie es weitergehen wird mit dem Lokal, über das am vergangenen Freitag das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet worden ist. Doch eins weiß Anwalt Peter Roeger von der Bayreuther Kanzlei Pluta jetzt schon: „Die Rahmenbedingungen für Gastronomiebetriebe sind derzeit nicht einfach. Aufgrund der konjunkturellen Lage hat sich das Kundenverhalten verändert.“ In den vergangenen Monaten seien die Umsätze daher rückläufig, während weiterhin hohe Kosten angefallen sind. Aufgrund von Liquiditätsschwierigkeiten musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Jetzt hat Roeger erst einmal bis zu Monate Zeit, um herauszufinden, ob sich eine Weiterführung lohnt und ein Übernehmer gefunden wird, ob das Insolvenzverfahren tatsächlich eröffnet wird oder auch, ob eine Insolvenz mangels Masse vielleicht gar nicht stattfinden kann. Eine Antwort, wie es am Ende tatsächlich laufen wird, kann zu diesem frühen Zeitpunkt noch keiner geben.