Kann ein Geschöpf ganz aus Musik bestehen? Falls ja, dann ist Wallis Bird ein Exemplar jener Spezies – alles, was sie macht, tut oder auch lässt, kommt in Klang, Sound und Gefühl rüber. Und geht unter die Haut. Schon beim ersten Summ-Ansatz eines neuen Songs, bereits beim ersten Schlag auf die Gitarren-Saiten, oder auch nur, wenn sie in Wallis-Bird-Manier zum Loslegen auf den Bühnenboden stampft: Die Musikerin ist so sehr da, so unmissverständlich im Hier und jetzt und im Moment, dass es automatisch 250 Menschen in Helmbrechts auch sind. Inklusive ihrer fünf Mitstreiter auf der Bühne.