München/Bern/Berlin - Als Cornelius Gurlitt im Mai 2014 starb, ohne seine geliebten Werke noch einmal gesehen zu haben, da war das nicht das Ende des Kunstkrimis - sondern nur eine Zäsur. Seither nämlich tobt der Streit um sein Erbe. Gurlitts Cousine Uta Werner hat das Testament angefochten, in dem er seine komplette, millionenschwere Sammlung dem Kunstmuseum Bern hinterlassen hat. Der Grund: Sie glaubt nicht, dass ihr Cousin beim Verfassen im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war.