Eltern mögen sich folgende Szene vorstellen. Eines Tages tritt die unmündige Tochter blass und kleinlaut ins Zimmer. Auf besorgte Fragen rückt sie mit der Wahrheit heraus - die der Rest der Familie schlichtweg für faule Ausrede oder blühende Verrücktheit halten muss. Denn die Tochter gibt an, sie sei schwanger geworden - und dabei Jungfrau geblieben. Nie habe sie einen Jungen oder Mann an sich heran gelassen. Doch das Tollste kommt erst: Der Vater des Kindes, behauptet sie, sei der Heilige Geist. Was tun mit dem Mädel? Wohl jeder von uns sähe in ihm eine Lügnerin oder einen Fall für die Jugendpsychiatrie.
Kunst und Kultur Jedes Kind braucht einen Vater
Von Michael Thumser 22.12.2012 - 00:00 Uhr