Eltern mögen sich folgende Szene vorstellen. Eines Tages tritt die unmündige Tochter blass und kleinlaut ins Zimmer. Auf besorgte Fragen rückt sie mit der Wahrheit heraus - die der Rest der Familie schlichtweg für faule Ausrede oder blühende Verrücktheit halten muss. Denn die Tochter gibt an, sie sei schwanger geworden - und dabei Jungfrau geblieben. Nie habe sie einen Jungen oder Mann an sich heran gelassen. Doch das Tollste kommt erst: Der Vater des Kindes, behauptet sie, sei der Heilige Geist. Was tun mit dem Mädel? Wohl jeder von uns sähe in ihm eine Lügnerin oder einen Fall für die Jugendpsychiatrie.