Hof - "Es ist ein Ritterschlag", kommentiert Roland Spranger seine zweite Nominierung für den Friedrich-Glauser-Preis, "denn das Feld der Autoren ist stark, sowohl quantitativ als auch qualitativ. Dabeisein ist alles." Auf die Shortlist der fünf Kandidaten, die sich heuer gegen etwa 180 Mitbewerber durchgesetzt haben, ist er mit seiner Krimi-Kurzgeschichte "C" gekommen, die in der Anthologie "Tatort Franken No. 6" bei Ars Vivendi erschienen ist. Die Autorengruppe "Syndikat" verleiht den Preis, wie er erläutert, jährlich während des Festivals "Criminale" an einen Autor, der sich besonders um den Krimi verdient gemacht hat. Die "Criminale" ist alljährlich das größte Treffen von Krimi-Autoren in Europa und findet - "wie ein großer Wanderzirkus" - jedes Jahr an einem anderen "Tatort" statt.