Selbitz - In der urigen Werkstatt des freischaffenden Künstlers Walter Busch ist es wohlig warm, aufgeräumt, fast schon blitzblank, und gleich beim Betreten wandert der Blick zur Heiligen Familie, die „Urzelle“ der entstehenden Krippe für die Selbitzer Stadtkirche. Maria, Josef und das Jesuskind in seiner Krippe stehen auf der Werkbank, geschnitzt aus wahrscheinlich bis zu 400 Jahre altem Lindenholz, Maria und Josef fast 50 Zentimeter groß. Mit dieser Größe wird die Krippenszenerie auch aus einiger Enfernung im Gotteshaus zu erkennen sein. Das Holz stamme aus großen Stammstücken, aus dem Bestand eines ehemaligen Schnitzers aus der Region, erzählt Walter Busch, gebürtiger Selbitzer.
Kunsthandwerk Das Jesuskind aus 400 Jahre altem Lindenholz
Sandra Hüttner 16.12.2021 - 14:07 Uhr