Denn das Spiel, das von der Papierform her eigentlich eine klare Sache für die Gastgeber hätte werden sollen, endete blutig – für die Waldershofer rein sportlich mit dem 8:8-Unentschieden, für die Gäste im wörtlichen Sinne. Was war geschehen? Schon vor dem Schlussdoppel ging es hin und her – und stand schließlich 8:7 für das Heimteam. Somit musste das Schlussdoppel über Heimsieg und Remis entscheiden. Dies nahm dann einen mehr als kuriosen Verlauf: Beim Spielstand von 1:1 Sätzen bekam ein Gästeakteur so starkes Nasenbluten, dass die Partie fast 20 Minuten unterbrochen werden musste. Laut Regelwerk dürfte eine Verletzungspause im Tischtennis maximal zehn Minuten dauern, sodass das Doppel für das Heimteam als gewonnen gewertet worden wäre.