Hof - Es ist eine Frage des Überlebens: Was wäre, wenn eine Atomkatastrophe wie die in Fukushima, die nun auf der schlimmsten Stufe 7 angelangt ist, in Deutschland geschähe? Im unterfränkischen Kraftwerk Grafenrheinfeld bei Schweinfurt zum Beispiel? Wenn es in dem nur 130 Kilometer Luftlinie vom nordöstlichen Oberfranken entfernt gelegenen Druckwasserreaktor zu einer nicht mehr beherrschbaren Kernschmelze, dem Super-GAU, käme? Oder in einem der beiden Druckwasserreaktoren im südböhmischen Temelin bei Budweis, 200 Kilometer Luftlinie entfernt? Wären unsere Katastrophenschutzbehörden gewappnet? Hätten wir überhaupt die Chance, einer verheerenden radioaktiven Strahlung zu entgehen?