Bayreuth/Goldkronach - Elf Zeugen sind ursprünglich für den zweiten Verhandlungstag vorgesehen gewesen - aber ein einziger bestimmte den Tagesablauf: das Opfer, ein heute 51-jähriger Mann, zuletzt Außendienstmitarbeiter, wohnhaft in Wunsiedel. Der Mann, Präsident der "Free Easy Riders Gold City", wurde am 10. September 2010 in Goldkronach von Mitgliedern der rivalisierenden "Grave Diggers" um ein Haar zu Tode geprügelt. Stundenlang schilderte er vor Gericht das Geschehen und die Folgen in sämtlichen Einzelheiten. Wie berichtet, müssen sich sechs Mitglieder der "Grave Diggers" im Alter zwischen 26 und 53 Jahren aus Bayreuth, Erbendorf, Kirchenlamitz, Röslau und Thierstein wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht verantworten.
Länderspiegel Das Opfer wäre fast im Rollstuhl gelandet
Von Stephan Herbert Fuchs 24.06.2015 - 00:00 Uhr