Am 3. Oktober vor 70 Jahren kam der berühmte Audi-Gründer August Horch nach Münchberg, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Während die Einheimischen sich kaum trauten, ihn auch nur anzusprechen, schrieb der Automobil-Pionier an seinen Memoiren, ernährte sich von Kartoffelsuppe und tüftelte am liebsten im Hofer Autohaus Friedrich an Autos herum. Dafür holte ihn sein letzter Lehrling häufig ab. Denn einen Führerschein hat Horch, der große Autobauer, nie besessen.