Länderspiegel Hohe Waldbrandgefahr: Beobachtungsflüge in Oberfranken

Waldbrandgefahr: Beobachtungsflug über einem oberfränkischen Waldgebiet. Foto: Peter Stollberg/Regierung von Oberfranken

Die Gefahr von Waldbränden steigt am Samstag in weiten Teilen Oberfrankens auf die zweithöchste Stufe. Gefährdete Gebiete werden am Wochenende aus der Luft beobachtet.

Die Beobachtungsflüge finden am Samstag und am Sonntag in den Nachmittagsstunden statt. Wie der deutsche Wetterdienst am Samstag berichtet, ist die Waldbrandgefahr in Oberfranken auf die zweithöchste Warnstufe gestiegen. Die Regierung von Oberfranken kündigte bereits am Donnerstag mehrere Beobachtungsflüge über gefährdete Gebiete an.

Zum Einsatz komme dabei der "Schnelle Einsatzhubschrauber" (SEH). Dieser werde von einem Piloten geflogen, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. Damit könne man im Hinblick auf die Corona-Pandemie und die beengte Situation in den Beobachtungsluftfahrzeugen auf den zusätzlichen Einsatz eines separaten Luftbeobachters verzichten.

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle, die in Wald und Flur unterwegs sind, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe könne Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gelte ohnehin ein Rauchverbot im Wald, heißt es weiter.

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