Hof – Die junge Frau ist verbittert. Kerstin G. (Name von der Redaktion geändert) kann nicht fassen, was sie auf ihrer Suche nach Arbeit erlebt, mit welchen Widrigkeiten ihr „Irrweg“ zwischen Arbeitslosenkursen und Praktika, zwischen Arbeitsvermittlern und Arbeitswelt gepflastert ist. Schweres Geschütz fährt sie auf gegen die Behörde, die sich von der „Anstalt“ zur „Agentur“ gewandelt hat: Die Kurse, die die Agentur für Arbeit für junge Arbeitsuchende anbietet, seien zum Teil „sinnlos“, sagt sie. Sie kosteten den Staat „eine Menge Geld und bringen letztendlich keinen Erfolg“.