München - In der Debatte um die Umsetzung der Mindestlohnregelung drückt Ministerpräsident Horst Seehofer aufs Tempo. Bereits am kommenden Dienstag will die Staatsregierung Konsequenzen aus den zahlreichen Klagen der Wirtschaft über den mit dem Mindestlohn verbundenen Bürokratieaufwand ziehen. Wie aus der CSU-Fraktion im Landtag verlautete, zeigte sich Seehofer in einer internen Sitzung ungehalten über die Umsetzungsprobleme und machte dafür auch die CSU-Landesgruppe im Bundestag sowie die in Bayern damit befassten Ministerinnen Emilia Müller (Arbeit), Ilse Aigner (Wirtschaft) und Beate Merk (Bundesangelegenheiten) mit verantwortlich. Müller soll nun bis Dienstag einen Kabinettsbeschluss vorbereiten.