In der Diskussion um die Kundus-Affäre hat sich auch der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder zu Wort gemeldet. Durch "falsche Personalentscheidungen" tue die gegenwärtige Bundesregierung "fast alles dazu, um die Legitimationsbasis des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan zu schmälern", sagte Schröder am Donnerstagabend bei einem Vortrag an der Universität Bayreuth. Schröder plädierte dafür, das Jahr 2015 als den spätesten Termin für einen Abzug der Bundeswehr festzusetzen und dies der afghanischen Regierung auch "klipp und klar" zu erklären.