35 Millionen Euro Jahresumsatz, 40 Mitarbeiter, 28.000 Tonnen Raps und Getreide in den proppevollen Lagerhäusern: Die Raiffeisen Oberfranken Ost ist der große Player in der Region in Sachen Landhandel. Frisch vom Feld rein in die Lagerhallen: In zehn Tagen habe heuer der allergrößte Teil der Ernte von den hochfränkischen Feldern geholt werden müssen, bis zum Sonntag hieß das für Landwirte und Lager-Mitarbeiter: Akkordarbeit. Allein im Raiffeisen-Lager in Berg, Kapazität 14.000 Tonnen, haben die Mitarbeiter mitunter von morgens um 6.30 bis nachts um 3 Uhr Anlieferungen entgegen genommen – bis zu 2000 Tonnen täglich. Nun, da sie auf vollen Lagern sitzen und der gemeinsame Grillabend zum Ernte-Abschluss gelaufen ist, geht es um die Frage: Wann, wohin und zu welchem Preis gehen Dinkel, Hafer, Roggen und Co. wieder raus? Denn der Markt bröckelt.