Landkreis Hof 25.000 FFP2-Masken für Pflegende und Einkommensschwache

Die Aufnahme zeigt eine FFP2-Maske. Foto: Daniel Karmann/dpa/Illustration/dpa

Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, und Einkommensschwache im Hofer Land erhalten kostenlose FFP2-Masken.

Das Gesundheitsministerium hat dem Landkreis Hof mehr als 7200 FFP2-Masken für Personen zur Verfügung gestellt, im eigenen oder in einem fremden Haushalt Angehörige pflegen. Die Schutzmasken würden derzeit von Mitarbeitern des Landratsamtes an die Kommunen im Landkreis verteilt. Ab Montag, den 25. Januar, könnten die kostenlosen Masken dann in der jeweiligen Gemeindeverwaltung abgeholt werden, teilt das Landratsamt am Donnerstagabend mit.

„Wir übernehmen diese Aufgabe gerne und bieten den pflegenden Angehörigen an, die Masken direkt vor Ort bei uns in den Rathäusern abzuholen. Pro Hauptpflegeperson werden drei Masken vergeben“, wird Matthias Beyer, Kreisvorsitzender des bayerischen Gemeindetags und Bürgermeister von Köditz, in der Pressemeldung zitiert.

Die Verteilung erfolge grundsätzlich zu den normalen Öffnungszeiten der jeweiligen Rathäuser. 

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Töpen und Trogen könnten die Masken für die pflegenden Angehörigen bei der Verwaltungsgemeinschaft (VG) im Rathaus Feilitzsch abholen. Die VG sei ebenfalls zu den normalen Öffnungszeiten besetzt.

Das Landratsamt bittet außerdem auch die Informationen der einzelnen Kommunen zu berücksichtigen.

Hinsichtlich der Abgabe gelte Folgendes zu beachten:

- die Ausgabe der Masken erfolgt ausschließlich an die Hauptpflegeperson.

- jede Hauptpflegeperson erhält drei FFP2-Masken.

- die Ausgabe erfolgt gegen Vorlage eines Nachweises der Bezugsberechtigung. Als Nachweis ist insbesondere das Schreiben der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades geeignet.

Darüber hinaus habe der Landkreis Hof vom Freistaat Bayern über 18.000 FFP2-Masken für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt bekommen. Die kostenlosen Schutzmasken würden derzeit verpackt und etikettiert. Die Briefe mit jeweils fünf Masken würden den Berechtigten dann in den nächsten Tagen per Post zugestellt, heißt es abschließend in der Pressemeldung.

 
 

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