Wer wissen wolle, wie es ums Mobilfunknetz im Landkreis bestellt ist, der müsse bloß mal telefonierenderweise von Zell nach Hof fahren, schlägt Daniel Schreiner vor. Der Sparnecker Bürgermeister ist täglich in der Region unterwegs, die Fahrten nutzt er gern zum Telefonieren. Und ärgert sich dabei ständig. Das erste Mal reiße das Gespräch in Sparneck am Marktplatz ab, das zweite Mal in Weißdorf an der Kirche, es folgen Funklöcher in Seulbitz an der Bahnschranke sowie in Stobersreuth – und von Fattigau aus herrsche Totalausfall bis Oberkotzau an der Feuerwehr. Das betrifft das persönliche Handynetz des Sparnecker Bürgermeisters – um dem allgemeinen Unmut eine Datengrundlage zu geben, hatte der Landkreis Hof vor gut einem Jahr eine umfangreiche Studie in Auftrag gegeben. 55 Funklöcher fanden die Experten des beauftragten Ingenieurbüros damals. Die Nachfrage in den Kommunen, was sich seither getan hat, bringt ganz unterschiedliche Ergebnisse zutage – auch ist die Sammlung mitnichten komplett.