Landkreis Kulmbach Reisende bringen Delta-Variante

Bei den Plassenburg Open Airs haben sich die Besucher vorbildlich verhalten und Maske getragen. Das empfehlen die Behörden auch weiterhin, denn die Inzidenz steigt leider wieder. Foto: Archiv

Von ihren Reisen nach Spanien und der Dominikanischen Republik haben Kulmbacher auch das Virus mitgebracht. Die Inzidenz im Landkreis steigt auf 4,19.

Kulmbach - Erneut ist am Freitag ein weiterer Corona-Fall im Landkreis Kulmbach entdeckt worden. Drei Fälle fallen nun in die vergangenen sieben Tage. Damit steigt auch die Inzidenz. sie liegt jetzt bereits bei 4,19, informiert das Landratsamt. Einmal mehr ist es ein Reise-Rückkehrer, der sich im Ausland mit dem Coronavirus infiziert hat. Bei zwei der aktuellen Fälle handelt es sich nach Angaben von Oliver Hempfling vom Landratsamt um Reiserückkehrer. Sie waren infiziert aus Spanien beziehungsweise der Dominikanischen Republik zurückgekommen. In beiden Fällen handelt es sich um die als besonders ansteckend geltende Delta-Variante des Virus, betätigt Hempfling. Damit nähere sich nun auch die Kulmbacher in etwa der bundesweiten Quote von Delta-Fällen an, die inzwischen mehr als 80 Prozent ausmache.

Der am Freitag entdeckte dritte Fall geht nach Angaben der Leiterin des Gesundheitsamts in Kulmbach, Dr. Camelia Fiedler, nicht auf Delta zurück. Der junge Mann, der als Kontaktperson getestet worden ist, hat sich mit der Alpha-Version des Virus angesteckt.

Acht Personen befinden sich derzeit in Kulmbach in Quarantäne. Sie stehen nicht alle in Verbindung zu den jetzt im Landkreis aktuellen Fällen, sondern gehen zum Teil auch als Kontaktpersonen aus Indexfällen in anderen Landkreisen zurück.

Die Impfquote im Landkreis ist bei den Erstimpfungen wieder nur minimal gestiegen und liegt jetzt bei 62,98 Prozent. Bei den Zweitimpfungen wird bald die 50 Prozent-Marke überschritten sein. Derzeit liegt die Quote bei 49,42 Prozent. mbu

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