Bayerns Bauminister Christian Bernreiter (CSU) ist einigermaßen stolz. Er sei der „am längsten amtierende Bauminister Bayerns“, verkündete er dieser Tage. Stimmt. Drei Wochen noch, dann ist der Niederbayer vier Jahre im Dienst. Bernreiters Stolz hat seinen Grund, denn im 2018 gegründeten Ministerium war der Chefsessel vorher eher ein Schleudersitz. Seine direkten Vorgänger Hans Reichhart und Kerstin Schreyer blieben jeweils nur zwei Jahre, die erste Amtsinhaberin Ilse Aigner (alle CSU) gar nur sechs Monate. Über eines freut sich Bernreiter besonders. Dass er der erste Bauminister ist, der nicht nur den Spatenstich für ein Projekt vornimmt, sondern auch dessen Einweihung im Amt erlebt.
Landtagskolumne Ein Minister auf dem Schleudersitz
Jürgen Umlauft 05.02.2026 - 13:52 Uhr