Der SPD ist die sozialen Gerechtigkeit ein großes Anliegen. Und zwar für Mensch und Tier, wie nun ein Landtagsantrag der Fraktion zeigt. Darin fordert sie gleiches Recht für Hund und Pferd – zumindest für solche in Diensten der Polizei. Werden Polizeihunde aus Alters- oder Gesundheitsgründen „pensioniert“, übernimmt die Alten- und Krankenpflege zumeist der bisherige Diensthundeführer. Der Freistaat schließt mit diesem einen Pflegevertrag und übernimmt einen Teil der Unterhaltskosten. Für ausgeschiedene Polizeipferde gibt es eine solche Regelung nicht. Ungerecht findet das die SPD, sowohl den Tieren als auch ihren Haltern gegenüber. Sie drängt auf die Einführung von Pferdepflegeverträgen.