Am Morgen danach hat er sich einfach wieder in die blaue Arbeitshose geworfen. Wie jeden Morgen, obwohl heute doch so viel anders ist. Aber Bauernhände kennen keinen Stillstand. Wie er so gefasst sein, so gut funktionieren könne am Tag nachdem seine Scheune lichterloh in Flammen stand? „Vielleicht muss ich das...“, sagt Karl Meyer, während er seinen Blick auf ein Trümmerfeld aus verkohltem Holz schweifen lässt, aus dem vereinzelt Metallteile herausragen. Alles, was hier noch steht, ist aus solidem Beton. In der Luft hängt scharfer Brandgeruch.
Landwirt nach Brand in Helmbrechts „Da können einem die Tränen kommen“
Nico Schwappacher 15.04.2025 - 17:13 Uhr