Langlauf-Weltcup Marius Kastner überzeugt in der Quali

Für den Langläufer vom SC Neubau läuft es im Sprint-Viertelfinale in Lillehammer dann aber nicht mehr so gut.

Marius Kastner in der Sprint-Qualifikation in Lillehammer Foto: Imago Images/Mathias Bergeld

Marius Kastner hat in seinem ersten Weltcuprennen in dieser Saison zumindest in der Qualifikation für den Freistil-Sprint für Aufsehen gesorgt. Der 22-jährige Langläufer vom SC Neubau benötigte für die knapp 1,4 Kilometer lange Strecke im norwegischen Lillehammer als schnellster Deutscher und drittbester U 23-Läufer 2:37,90 Minuten und hatte als 14. nur 3,57 Sekunden Rückstand zum Überraschungssieger Ben Ogden aus den USA, der den norwegischen Sprintkönig Johannes Klaebo auf den zweiten Platz verwies.

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Damit hatte sich Kastner unter den 87 Startern trotz extrem knapper Abstände souverän für das Finale der besten 30 qualifiziert und ging dann in den fünften und letzten Viertelfinallauf mit unter anderen dem norwegischen Gesamtweltcupsieger Harald Amundsen. In diesem war er zwar noch einmal über zwei Sekunden schneller (2:35,78) als in der Quali, lief aber vom Start weg hinterher und musste sich mit 2,31 Sekunden Rückstand mit dem sechsten und letzten Platz begnügen. Im Endresultat bedeutete das den 26. Rang, Klaebo holte seinen 86. Einzelsieg im Weltcup und seinen 51. im Sprint.