Große Lobeshymnen muss man nicht mehr ausschütten über den Fichtelgebirgsmarathon. Er läuft einfach, um im Fachjargon zu bleiben. Dabei setzt das rund 100-köpfige und eingespielte Helferteam mit Start und Ziel auf den Schlossterrassen in Bad Alexandersbad weiter auf den Wohlfühlfaktor, dazu eine ordentliche Portion Herzblut und außerdem auf einen reichlichen Erfahrungsschatz. Nur so lässt sich die durchweg „positive Stimmung“ erklären, die dieses Laufevent erzeugt und Peter Karl als Hauptverantwortlicher so sehr hervorhebt. Die 22. Auflage dieses Klassikers ging denn auch in gewohnt vorbildlicher Manier über die Bühne. Auch weil alles Hand in Hand läuft, beispielsweise Streckenchef Thomas Nürnberger noch vor dem Sonnenaufgang auf seiner Runde alle durch den nächtlichen Regen weggeschwemmten Markierungen völlig neu aufsprühte.