Schon an seinem ersten Arbeitstag sind „beim Mittagessen die Hähnchenschenkel von links nach rechts geflogen“. Wäre er da nicht bereits in den Frankenwald gezogen, Dieter Oelschlegel hätte damals – vor mehr als 40 Jahren – gleich hingeworfen und die Kündigung eingereicht. Dass er das Kinder- und Jugenddorf Martinsberg eines Tages sogar leiten würde, hat er damals, im Jahr 1983 und noch im zarten Alter von 23 Jahren, nicht kommen sehen. Seit 2017 hatte er diese Funktion inne. Jetzt ist er in den Ruhestand eingetreten. Mit den Geschichten seines Berufslebens könnte er Bücher füllen – und tatsächlich ist er gerade dabei, seine Erinnerungen niederzuschreiben.