Lichtenberg Viel Lob für die neue Natur-Kita

Sandra Hüttner

Lichtenberg kann endlich die Einweihung feiern. Von Kindermangel ist keine Rede mehr.

Acht Kinder zählte vormals der Lichtenberger Kindergarten, und es war schon die Rede von Schließung. Diese wurde durch das neue Konzept „Naturkindergarten“ abgewendet, es folgten die Pläne für den Neubau. Jetzt ist Kindermangel kein Thema mehr, ganz im Gegenteil. Der Naturkindergarten hat sich zur Natur-Kita gewandelt und bietet nun auch einer Krippengruppe Platz, möglich geworden durch das neue Gebäude, das die Kinder und das Team um Kita-Leitung Sabine Eckardt bereits seit Beginn des neuen Jahres nutzen. Und nun konnte endlich ohne Einschränkungen die offizielle Einweihung gefeiert werden.

Es gab viele Lobesworte für Gestaltung und Konzept. Bürgermeister Kristan von Waldenfels (CSU) sagte: „All dies wurde nur erreicht, weil die Aufgaben auf vielen Schultern verteilt waren.“ Er erinnerte an die Treffen der Bausteuerungskreise und an den verstorbenen Amtsvorgänger Holger Knüppel, der die Planung vorangetrieben hatte.

Für den Abriss des alten Schulgebäudes erhielt die Stadt Lichtenberg 90 Prozent aus der Förderoffensive Nordostbayern und 800 000 Euro Zuschuss vom Freistaat Bayern bei einem Gesamtvolumen des Projekts von zwei Millionen Euro. Landrat Oliver Bär bilanzierte, dass Lichtenberg ein Ort für alle Generationen sei und dass sich die Stadt mit dem Neubau einer Mammutaufgabe vor allem in finanzieller Hinsicht gestellt habe. „Die Kinder sind unsere Zukunft – das ist schnell dahergesagt. Hier folgten Taten“, betonte Bär. Pfarrer Markus Hansen stellte die Kita unter den Segen Gottes. Architekt Bernd Hüttner blickte per Videobotschaft zurück. Landschaftsarchitektin Susanne Augsten erläuterte die Außengestaltung der Natur-Kita. CSU-Landtagsabgeordneter Alexander König lobte: „Es ist einfach großartig geworden, besonders die Gestaltung mit Holz.“ Der Posaunenchor der Kirchengemeinde Lichtenberg umrahmte die Feier musikalisch.

 

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