Erst wird gefeiert, getanzt, gegessen und gelacht – am Ende aber wird in Limmersdorf lautstark geweint. So verlangt es der Brauch, wenn am Kerwa-Dienstagabend die „Lizza“ abgebaut wird und die Lindenkerwa zu Ende geht. Als „Lizza“ bezeichnen die Limmersdorfer die alte Treppe, die hinauf zur Tanzlinde führt. Bevor diese wieder für ein Jahr im Schuppen verschwand, zog Kerwa-Pfarrer Stefan Funke seine ganz eigene Bilanz der vergangenen Tage.