Lions Club „Selb an der Porzellanstraße“ Restaurierte Bänke vor Paul-Gerhardt-Haus

Hanna Cordes
Gut investierte 5000 Euro: Die Mitglieder des Lions Clubs „Selb an der Porzellanstraße“ machten sich vor Ort selbst ein Bild von den erneuerten Bänken vor dem Paul-Gerhardt-Haus Selb. Foto: /Hanna Cordes

Sechs erneuerte Sitzgelegenheiten gibt es am Eingang des Selber Seniorenheims. Geldgeber ist der Lions Club.

Selb - Zum Begegnen, zum Plaudern oder einfach zum gemütlichen Verweilen laden sechs frisch restaurierte Bänke am Haupteingang des Paul-Gerhardt-Hauses in Selb ein. Nachdem Wind und Wetter in den vergangenen zwanzig Jahren den Holzbelag der Bänke angegriffen hatten, war eine Renovierung dringend notwendig. Damit war allerdings ein erheblicher finanzieller Aufwand verbunden, der die Haushaltsmittel der Einrichtung überstieg. In dieser Situation halfen die Mitglieder des Lions Clubs „Selb an der Porzellanstraße“ mit einer Spende von 5000 Euro, die die Erneuerung der Sitzgelegenheiten ermöglichte.

„Ich bin sehr dankbar für diese Unterstützung“, sagte Ilona Frank, Einrichtungsleiterin des Paul-Gerhardt-Hauses. Sie verwies darauf, dass bei der Renovierung der Bänke die Nachhaltigkeit und regionale Aspekte berücksichtigt worden seien. Die Schreinerei Schmidt in Röslau habe das langlebige und schadstofffreie „Megawood“ verwendet, das durch seine Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit überzeuge. Die Metallbaufirma Heinz Schmidkonz aus Thiersheim habe die Metallkonstruktion renoviert und neu lackiert.

In die Architektur des Eingangsbereichs fügt sich die geschwungene Formgebung der Bänke harmonisch ein, bestätigen Bewohner und Gäste des Hauses und hoffen auf viele Begegnungen bei Festen und Besuchen.

Dr. Johanna Fischer, Präsidentin des Lions Clubs „Selb an der Porzellanstraße“, und die Club-Mitglieder betonten bei der kleinen Einweihungsfeier, dass sie sich mit ihren ehrenamtlichen Aktivitäten gerne für die Anliegen junger und älterer Mitbürger einsetzen.

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“: Gerade in Zeiten der Pandemie habe die Erfahrung des französischen Schriftstellers Guy de Maupassant nichts von ihrer Aktualität verloren.

 

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