Vielleicht war es der weißrussische Boden. Bei den Europa-Spielen in Minsk war der Hofer Judoka Timo Cavelius mit hohen Erwartungen angetreten - und von seinem Ausscheiden in der ersten Runde enttäuscht. Die Auslosung hatte ihm den stärksten Gegner auf die Matte gesetzt - und alle Hoffnungen auf eine Medaille begraben lassen. Doch auch Misserfolge sind manchmal hilfreich - zumindest im Rückblick. Denn viel Zeit zum Nachdenken nach den Europa-Spielen hatte der 22-Jährige nicht. Von Osteuropa ging es nach Nordamerika - und auch mit Cavelius‘ Leistungskurve wieder nach oben.