Ludwigschorgast Pläne für Kreuzungsumbau stehen

Klaus-Peter Wulf

Die Ludwigschorgaster sind einen Schritt weiter, was die Beseitigung des Unfallschwerpunktes am Ortseingang angeht. Der Bahnübergang wird nicht vor 2028 umgebaut.

Möglichst bald soll der Unfallschwerpunkt am Ortseingang von Ludwigschorgast der Vergangenheit angehören. Foto: Klaus-Peter Wulf Quelle: Unbekannt

Ludwigschorgast - Der Marktgemeinderat Ludwigschorgast hat sich in seiner jüngsten Sitzung erneut mit dem geplanten Umbau der Kreuzung B303/Hauptstraße/Bahnhofstraße befasst. Reinhard Schnabel vom gleichnamigen Ingenieur-Büro aus Konradsreuth stellte die Pläne vor.

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Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani erinnerte zunächst an die lange Vorgeschichte des Projektes. Wegen der Bezuschussung müsse die Planung bis Mitte Oktober eingereicht werden. Da im Kreuzungsbereich ein 35 Meter langer Teil der Kanalleitung größer dimensioniert werden muss, stehe zudem ein Wasserrechtsverfahren mit dem Wasserwirtschaftsamt an. Beim Kreuzungsumbau werden auch weitere 58 laufende Meter des Straßenbelages der Bahnhofstraße auf 5,50 Metern Breite erneuert. Der Umbau des Bahnüberganges steht nach den Worten Schnabels erst in den Jahren 2028 bis 2030 an.

Erneuert wird Schnabel zufolge der Gehweg von der Kreuzung bis zur Bahn, wobei der Schmutzwasserkanal mit seinen 250 Millimetern Durchmesser beibehalten wird. Erhalten bleibe zudem der Regenwasserkanal mit 400 bis 500 Millimetern Durchmesser im Grünstreifen auf der anderen Straßenseite, in den die Straßenentwässerung eingeleitet wird.

Die Gesamtplanung sieht eine deutliche Aufweitung der gesamten Kreuzung und einen lärmmindernden Belag der Bundesstraße vor. Die beiden Busbuchten in Richtung Untersteinach und Wirsberg liegen zukünftig jeweils hinter der Kreuzung und nicht wie bisher davor. In beiden Richtungen der Bundesstraße 303 gibt es Einschleifungen in die Hauptstraße Ludwigschorgasts sowie die Bahnhofsstraße. Die Verkehrsregelung auf der Kreuzung ist in allen Fahrtrichtungen zukünftig ampelgeregelt. In der Fahrbahnmitte der Bundesstraße 303 wird es jeweils Haltespuren für Linksabbieger geben. Zudem soll es zwei Fußgängerüberwege rechts und links von der Hauptstraße über die B 303 zur Bahnhofstraße geben. Auch die Radfahrer sind in das Konzept eingebunden.

Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani bezeichnete die Kreuzung als Unfallschwerpunkt. Deswegen müsse das Vorhaben nun angegangen werden. Sie bat Reinhard Schnabel darum, auch die Errichtung von Unterstellmöglichkeiten an beiden Haltebuchten einzuplanen.