Hofer Ludwigstraße Händler wollen neue Verweilinseln

Wie wird die Hofer Innenstadt attraktiver? Daran arbeiten viele Menschen, es gibt 2,8 Millionen Euro Förderung für elf Projekte. Und viele weitere Ideen – darunter zwei altbekannte.

Mehr Aufenthaltsqualität: Die Händler haben sich für einen zweiten Versuch mit Verweilinseln ausgesprochen. Foto: /Thomas Neumann

„Wir möchten zusammen mit Vertretern der Ludwigstraße herausfinden, wo wir etwas zur Steigerung der Aufenthaltsqualität tun können“: Das hatte die Hofer Stadtplanerin Ute Mühlbauer im August im Frankenpost-Gespräch gesagt. Vergangene Woche hat es ein erstes Treffen dazu gegeben mit Vertretern der Hofer Werbegemeinschaft. Offensichtlichste Erkenntnis: Stadtverwaltung und Handel finden ins Gespräch, sprechen aber noch nicht überall die gleiche Sprache.

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Die genannte Ankündigung Ute Mühlbauers hatte sich, wie berichtet, auf einen Baustein von vielen bezogen, die derzeit angegangen werden: Insgesamt 2,8 Millionen Euro an Fördermitteln aus verschiedenen Quellen werden in den nächsten Jahren für die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt nach Hof fließen. Bedacht werden elf Ansätze, von Open-Air-Konzerten am Schiller-Quartier bis zur Studie, wie man Maxplatz und Ludwigstraße umgestalten könnte. Und auch die Händler brachten eine lange Wunschliste mit ins Gespräch: von einheitlichen Blumenkübeln und Sonnenschirmen in der ganzen Innenstadt über die Forderung nach Fahrradständern oder einen Pavillon für Musiker am Kugelbrunnen. Auch gebe es noch zu wenige Sitzgelegenheiten in der Innenstadt. Dem Rathaus ging es dabei aber vor allem um die eine, auch angekündigte Frage: Was tun in der Ludwigstraße?

Antwort von Stefan Walther, Vorsitzender der Werbegemeinschaft: „Für die Ludwigstraße wünschen sich die Händler einen zweiten Versuch mit Verweilinseln – die aber im Baustil dem Biedermeierviertel angepasst sind.“ Die Mitglieder der Werbegemeinschaft hatten dafür schon Kataloge verschiedener Hersteller gewälzt und Modelle mit ansprechendem Design vorgeschlagen. Erfüllen müssten sie auch eine Anforderung, die Wirtschaftsförderer Klaus-Jochen Weidner im August im Frankenpost-Gespräch vorgegeben hatte: Sie müssen wieder abzubauen sein. Auch findet sich in der Vorschlagsliste der Werbegemeinschaft eine bekannte Idee: ein sogenannter Shared Space für Fußgänger und Autofahrer – für den die Parkplätze schräg angeordnet werden könnten, um die Durchfahrtsgeschwindigkeit größtmöglich zu drosseln.