Kirsty Coventry (42) stammt aus Simbabwe, weshalb nicht überrascht, dass sie keine Wintersportlerin geworden ist, sondern Schwimmerin. Sie nahm an fünf Olympischen Sommerspielen teil, gewann zweimal Gold über 200 Meter Rücken (2004 in Athen und 2008 in Peking). Nach ihrer Karriere tauchte sie nicht ab, sondern zog weiter stilgerecht ihre Bahnen. In der Politik, in der sie in ihrem Heimatland – Korruptionsvorwürfen zum Trotz – Ministerin für Jugend, Sport und Kunst wurde. Aber auch im Sport. Seit dem 23. Juni 2025 ist Kirsty Coventry die erste Frau an der Spitze des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Folglich muss sie sich nun auch mit den Disziplinen auf Eis und Schnee beschäftigen. Und mit den Problemen des Wintersports.