Vermutet wird, dass es in Wahrheit um einiges mehr ist. Die Kontrollen in den Häfen sind oft nicht besonders gründlich, Korruption ist weit verbreitet. Die Umweltministerin kündigte nun an, zumindest 3000 Tonnen illegal importierten Mülls in die Herkunftsländer zurückzubringen. Das ist nur ein minimaler Teil, aber immerhin. Der Greenpeace-Experte Heng Kiah Chun sieht darin einen guten Anfang, fordert jedoch eine "globale Lösung". "Die Industrieländer sollten Schluss damit machen, ihr Plastikproblem auf dem Rücken anderer Staaten lösen zu wollen."