Von München kenne ich das. Champions-League-Abend in der Allianz-Arena, kurz nach dem Abpfiff – und dann eine Stunde oder mehr im Parkhaus feststecken, weil die halbe Stadt gleichzeitig dasselbe versucht. Das ist Leid, das man als Reporter akzeptiert. Man kennt es, man kalkuliert es ein. Das WM-Viertelfinale Frankreich gegen Marokko im Stadion in Boston, das in Wirklichkeit in Foxborough – also rund 30 Kilometer südwestlich von Boston – liegt, hätte eigentlich ein Fußballfest werden sollen. Wurde es auf dem Platz auch. Was davor und drumherum passierte, war dagegen ein Lehrstück in urbaner Verkehrsplanung, was man besser lassen sollte.