Im Konfirmandenunterricht war davon zwar nichts zu hören, doch 1708 Gemeinden in Bayern werden schon wissen, was sie tun: Zur Feier der „leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel“gewähren sie ihren Bürgern jährlich einen freien Tag – egal, ob diese nun Schäfchen des Papsts, konfirmierte Protestanten, Angehörige anderer Religionen oder gänzlich glaubensferne Zeitgenossen sind. In den übrigen Flecken des Freistaats geht man derweil arbeiten. Das findet nicht nur die SPD ungerecht.