Marktredwitz Bauen für ein schöneres Lorenzreuth

Herbert Scharf
Mit dem ersten Spatenstich wurde am Dienstag der zweite Bauabschnitt an der Markgrafenbrücke eröffnet. Die Straße wird für 1,24 Millionen Euro erneuert. An den Hebeln des Baggers saß Oberbürgermeister Weigel. Foto: Herbert Scharf

Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt: Der Ausbau der Brückenstraße beginnt. Weil auch viel Infrastruktur unter der Erde erneuert wird, summieren sich die Baukosten auf 1,24 Millionen Euro.

 
Schließen

Diesen Artikel teilen

Dafür lohnt es sich doch, Rathauschef zu sein: Beim Spatenstich zum Ausbau der Brückenstraße in Lorenzreuth ließt der Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel die Schaufel links liegen, um mit einem Minibagger anzugreifen.

Mit diesem ersten Spatenstich wurde Dienstagmittag der zweite Bauabschnitt für die Erneuerung der Brückenstraße eingeläutet. Aus diesem Anlass trafen sich Oberbürgermeister Oliver Weigel, Dr. Wolfgang Pfeuffer vom Amt für Ländliche Entwicklung, Vertreter des Ingenieurbüros Münch-meier/Eigner sowie der Ingenieurbüros Plaß und WTU GmbH mit Beauftragten des Kommunalunternehmens und der Stadt Marktredwitz an der Markgrafenbrücke.

Eigenanteil 817 000 Euro

„Lorenzreuth soll mit dem zweiten Bauabschnitt der Brückenstraße wieder ein Stückchen schöner werden“ , begrüßte Oberbürgermeister Weigel die Gäste. Der erste Bauabschnitt sei bereits abgeschlossen und gelungen.

Jetzt will die Stadt die Straße von der Brücke bis zur Einmündung der Wilhelm-Rupprecht-Straße erneuern. Die Baukosten bezifferte Oliver Weigel auf 1,24 Millionen Euro. Der Marktredwitzer Oberbürgermeister bedankte sich beim Amt für Ländliche Entwicklung für die finanzielle Unterstützung des Projektes. Denn von der Gesamtsumme muss die Stadt Marktredwitz 817 218 Euro übernehmen. Den Rest begleicht das Amt für Ländliche Entwicklung.

Allerdings beschränken sich die Baumaßnahmen keineswegs nur auf die Sanierung der Straße. Alleine 429 781 Euro entfallen auf die Erneuerung der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur wie Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen sowie Telekomunikationsverbindungen. Dazu werden zwei Stützmauern an der engen Straße vor der Brücke erneuert, eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung installiert und das alte Waschhäusl wieder aufgebaut. Außerdem, versprach das Stadtoberhaupt, werde zum nächsten Brückenfest die Wasserfontäne ihren Betrieb wieder aufnehmen.

390 Meter Straße

Markus Münchmeier vom Erbendorfer Ingenieurbüro Münchmeier/Eigner verglich den Bauzustand auf beiden Seiten der Brücke. Während der Teil über der Brücke mit dem ersten Bauabschnitt erheblich verschönert und verbessert wurde, beginne jetzt die Arbeit des zweiten Bauabschnitts.

Auf einer Länge von 390 Metern werde die Straße neu geteert oder gepflastert. Aber auch unter der Erde werde gearbeitet. Laut Markus Münchmeier müssen 50 Meter Kanal und 280 Meter Wasserleitungen in die Erde gebracht werden. Auch er erwähnte die beiden Stützmauern, die erneuert oder zumindest ausgebessert werden müssten. Münch-meier geht davon aus, dass die Bauarbeiten Mitte des nächsten Jahres beendet sein werden.

Anschließend versammelten sich die Gäste zum ersten Spatenstich rund um den kleinen Bagger. Und den bediente der Marktredwitzer Oberbürgermeister.

 

Bilder