Marktredwitz – Im Ernstfall liegen zwischen Leben und Tod nur Minuten. Bricht ein Passant auf der Straße
zusammen, ist es oft ein Herzinfarkt. Bis der Rettungswagen vor Ort sein kann, vergeht wichtige Zeit. Zeit, die
der Kranke oft nicht hat. Um solchen Fällen vorzubeugen, hat der Lions-Club Fichtelgebirge ein Notrufterminal gesponsert, dass am Marktredwitzer Marktplatz für den Ernstfall bereit steht.
In seinem Inneren finden sich ein Feuerlöscher, ein Verbandskasten und ein Defibrillator. „In der Wirklichkeit
ist es nicht wie im Fernsehen“, sagte Hermann Krisch von der Firma Meditec. Es sei nicht der Herzstillstand,
der die Menschen umbringe, sagte er. Dem könne durch eine Herzdruckmassage entgegengewirkt werden. „Es ist das Kammerflimmern“, sagte Hermann Krisch bei der Einweihung des Terminals. In 20 Jahren im Rettungsdienst habe er oft miterleben müssen, dass Menschen nicht mehr gerettet werden konnte. Vor einigen Jahren habe er dann selbst erfahren, wie einem Kranken mit einem derartigen Defibrillator geholfen werden konnte. „Diese Geräte sind mittlerweile sehr gut und ausgereift“, sagte er.
Im Notfall hat fortan jeder Passant die Möglichkeit, mit dem Terminal Hilfe zu rufen und Leben zu retten. Mit einem simplen Druck auf einen Knopf an der Vorderseite der Säule wird ein Notruf abgesetzt. Erst dann öffnet sich das Innere des Terminals. Angst davor, etwas falsch zu machen, brauchen Helfer nicht zu haben. Der Defibrilator erklärt Schritt für Schritt, was zu tun ist. Anhand einer Puppe demonstrierte Hermann Krisch, wie es funktioniert. Der Defibrilator erklärt genau, was zu tun ist. Außerdem denkt er mit. Wenn kein Kammerflimmern vorliegt, gibt er auch keinen Stromstoß ab.
8500 Euro hat sich der Lions-Club die Notrufsäule kosten lassen. Außerdem kümmert sich der Service-Club
in den nächsten zehn Jahren um den Unterhalt und den Betrieb des Terminals im Marktredwitzer Markt. Für
die Zukunft ist bereits eine weitere Notrufsäule im Auenpark im Gespräch. Sie soll durch Firmenspenden
finanziert werden. „Ich würde mir wünschen, dass auch andere Städte solche Notrufterminals aufstellen würde“, sagte Bernd Drechsel, der Präsident des Lions-Clubs. In Marktredwitz informierte Hermann Krisch alle Ladenbesitzer über die Säule, damit sie im Ernstfall sofort Bescheid wissen und keine wertvolle Zeit verloren geht.
zusammen, ist es oft ein Herzinfarkt. Bis der Rettungswagen vor Ort sein kann, vergeht wichtige Zeit. Zeit, die
der Kranke oft nicht hat. Um solchen Fällen vorzubeugen, hat der Lions-Club Fichtelgebirge ein Notrufterminal gesponsert, dass am Marktredwitzer Marktplatz für den Ernstfall bereit steht.
In seinem Inneren finden sich ein Feuerlöscher, ein Verbandskasten und ein Defibrillator. „In der Wirklichkeit
ist es nicht wie im Fernsehen“, sagte Hermann Krisch von der Firma Meditec. Es sei nicht der Herzstillstand,
der die Menschen umbringe, sagte er. Dem könne durch eine Herzdruckmassage entgegengewirkt werden. „Es ist das Kammerflimmern“, sagte Hermann Krisch bei der Einweihung des Terminals. In 20 Jahren im Rettungsdienst habe er oft miterleben müssen, dass Menschen nicht mehr gerettet werden konnte. Vor einigen Jahren habe er dann selbst erfahren, wie einem Kranken mit einem derartigen Defibrillator geholfen werden konnte. „Diese Geräte sind mittlerweile sehr gut und ausgereift“, sagte er.
Im Notfall hat fortan jeder Passant die Möglichkeit, mit dem Terminal Hilfe zu rufen und Leben zu retten. Mit einem simplen Druck auf einen Knopf an der Vorderseite der Säule wird ein Notruf abgesetzt. Erst dann öffnet sich das Innere des Terminals. Angst davor, etwas falsch zu machen, brauchen Helfer nicht zu haben. Der Defibrilator erklärt Schritt für Schritt, was zu tun ist. Anhand einer Puppe demonstrierte Hermann Krisch, wie es funktioniert. Der Defibrilator erklärt genau, was zu tun ist. Außerdem denkt er mit. Wenn kein Kammerflimmern vorliegt, gibt er auch keinen Stromstoß ab.
8500 Euro hat sich der Lions-Club die Notrufsäule kosten lassen. Außerdem kümmert sich der Service-Club
in den nächsten zehn Jahren um den Unterhalt und den Betrieb des Terminals im Marktredwitzer Markt. Für
die Zukunft ist bereits eine weitere Notrufsäule im Auenpark im Gespräch. Sie soll durch Firmenspenden
finanziert werden. „Ich würde mir wünschen, dass auch andere Städte solche Notrufterminals aufstellen würde“, sagte Bernd Drechsel, der Präsident des Lions-Clubs. In Marktredwitz informierte Hermann Krisch alle Ladenbesitzer über die Säule, damit sie im Ernstfall sofort Bescheid wissen und keine wertvolle Zeit verloren geht.