Marktredwitz Radwegenetz wächst weiter

Sie gaben in Leutendorf ein weiteres Teilstück des Radwegenetzes der Stadt Marktredwitz frei (von links): Oberbürgermeister Oliver Weigel, Bürgermeisterin Christine Eisa, Radverkehrsbeauftragter Stefan Kirsch sowie Christian Frohmader und Harald Giehl vom Tiefbauamt. Foto: Michael Meier

Marktredwitz eröffnet ein weiteres Teilstück. Das liegt zwischen Leutendorf und Ziegelhütte und ist 800 Meter lang. Auch in der Innenstadt soll sich was tun.

Marktredwitz - Und wieder sind die Radverkehrskonzepte des Landkreises Wunsiedel und der Großen Kreisstadt Marktredwitz um einen Baustein reicher: Am Dienstagnachmittag wurde ein neuer Rad- und Gehweg sowie zwei barrierefreie Bushaltestellen im Bereich der Stadtteile Leutendorf und Ziegelhütte offiziell für den Verkehr freigegeben.

Bei stürmischer Wetterlage fanden sich hierzu der Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel gemeinsam mit seiner Bürgermeisterkollegin Christine Eisa, der städtische Radverkehrsbeauftragte Stefan Kirsch sowie Harald Giehl und Christian Frohmader vom Tiefbauamt vor Ort ein.

800 Meter lang, 2,5 Meter breit

Rund sechs Monate habe der Bau des zweiten, asphaltierten Abschnitts des Radweges in Anspruch genommen, sagte Oliver Weigel. Das Teilstück hat eine Länge von etwa 800 Metern bei einer Breite von 2,5 Metern. Der Radweg ist mit moderner LED-Technik beleuchtet und hat sieben Feldzufahrten integriert.

Der zugehörige erste Bauabschnitt war bereits im vergangenen Jahr zwischen dem Kalkofenweg und dem Weiherwiesenweg gebaut worden. Weigels besonderer Dank ging in diesem Zusammenhang an Gerald Heinl vom Bauunternehmen Förster aus Waldershof. Das sei von der Stadt mit dem Bau beauftragt worden, und es habe die Maßnahme auch zuverlässig abgewickelt.

Für dritte Bürgermeisterin Christine Eisa ging mit der Freigabe ein langgehegter und immer wieder angesprochener Wunsch in Sachen Verkehrsanbindung in Erfüllung: „Wir sind überglücklich, weil nun viel mehr Sicherheit für die Anwohner und natürlich besonders für die Schulkinder gegeben ist. Früher war es nämlich sehr gefährlich, an dieser Straße zu laufen, man musste ständig dem Verkehr ausweichen“, betonte die Bürgermeisterin. Wie Christine Eisa weiter sagte, sind die beiden neuen Bushaltestellen ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor. „Denn jetzt können die Schulkinder hier gezielt ein- und aussteigen.“

Gartenbauverein pflanzt Wildblumen

Jetzt kommt abschließend auch noch der Obst- und Gartenbauverein Leutendorf zum Zuge: „Die Mitglieder haben uns versprochen, dass sie Wildblumen entlang des Radweges säen und pflegen wollen. Dann kann das Ganze nur noch perfekt werden, mehr geht einfach nicht“, freute sich der Oberbürgermeister.

Derzeit misst das Radwegenetz in Marktredwitz mehr als 20 Kilometer, und es wird noch weiter wachsen: Angekündigt ist nämlich, dass weiterhin verstärkt an zusätzlichen Radwegverbindungen und sicheren Verkehrsführungen in der Innenstadt gearbeitet wird.

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