Marktredwitz Thölauer machen es spannend

Drei Ortssprecherwahlen hat es in den vergangenen Tagen in der Marktredwitzer Stadthalle gegeben. Das Ergebnis wurde am Mittwochabend präsentiert. Für Korbersdorf wurde Thomas Stöhr vorgeschlagen.

Marktredwitz - Von den 20 Wählern entfielen 18 Stimmen auf ihn, zwei Stimmen waren ungültig. Für Thölau wurden Stefan Purucker und Michael Stelzner empfohlen. Das Wahlergebnis fiel denkbar knapp mit 14 zu 13 Stimmen für Stefan Purucker aus. Für Wölsauerhammer wurde Norbert Maiwald vorgeschlagen, auf ihn entfielen 61 Stimmen. Drei Stimmen waren ungültig, fünf Stimmen wurden für vier andere Personen vergeben. Die Wahl leitete Oberbürgermeister Oliver Weigel, als Wahlhelfer fungierten Melanie Bauer und Lothar Friedmann. Oliver Weigel bedankte sich bei den Bürgern, die zur Wahl gekommen waren. Den Ortssprechern wünschte er ein gutes Händchen für ihre Aufgaben.

Nach dem bayerischen Kommunalrecht können in früher selbstständigen Gemeindeteilen, die nicht mit einem gewählten Stadtratsmitglied im Stadtrat vertreten sind, Ortssprecher gewählt werden. Ein Ortssprecher kann an allen Sitzungen des Stadtrats mit beratender Stimme teilnehmen, Anträge stellen und somit die Interessen seines Ortsteils vertreten. In den vergangenen Wochen sind drei Anträge zur Wahl von Ortssprechern bei der Stadt Marktredwitz eingegangen: eben aus Korbersdorf, Thölau und Wölsauerhammer. Da in diesen Ortsteilen keine Räume vorhanden sind, in denen die derzeit geltenden Infektionsschutzvorschriften eingehalten werden können, wurden die Ortsversammlungen in der Stadthalle durchgeführt: Für Korbersdorf am Montag, für Thölau am Dienstag und für Wölsauerhammer am Mittwoch. Die Vorschriften verlangten auch, dass Versammlungen möglichst kurz gehalten werden. Die Stadt bat deshalb um Verständnis, dass es nicht die Möglichkeit gab, allgemeine Fragen zu besprechen. Peter Pirner

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