Lanz-Gäste am Donnerstag, 13. November
- Andreas Peichl, Grünen-Politikerin: Der Ökonom vom "ifo Institut" legt die Ursachen der deutschen Wachstumsmisere dar und stellt hierbei fest, dass der Staat immer weiterwächst, der Rest der Wirtschaft hing
- Julia Löhr, Journalistin: Die "FAZ"-Wirtschaftsexpertin meint, dass die deutsche Wirtschaftspolitik zu rückwärtsgewandt sei und spricht über die Herausforderungen des Industriestandortes Deutschland.
- Moritz Schularick, Ökonom: „Der Regierung fehlt ein intellektuelles Kraftzentrum”, sagt der "IfW"-Präsident über Schwarz-Rot und mahnt mehr Tempo bei den Rüstungsinvestitionen an.
- Harald Jähner, Autor: Der Experte für deutsche Nachkriegsgeschichte blickt zurück auf das Wirtschaftswunder der 1950er- und 1960er-Jahre und beschreibt, wie Deutschland nach der "Stunde Null" neu anfing.
- Rüdiger Bachmann, Ökonom: Der in den USA lehrende VWL-Professor äußert sich zur US-Investitionspolitik und zur Bedeutung von Zukunftstechnologien. „Wir in Deutschland verschlafen gerade die KI-Revolution“, meint er.
Hintergrund: Deutschlands Wirtschaft steckt in der Krise – über ihre Ursachen und mögliche Lösungen diskutieren Andreas Peichl, Julia Löhr, Moritz Schularick, Harald Jähner und Rüdiger Bachmann bei Markus Lanz. Die Experten analysieren die Gefahr eines Staatsversagens, Innovationsstau und Reformbedarf. Und sie fragen: Hat Deutschland die Kraft für einen wirtschaftlichen Aufbruch? Wo könnte man die Ressourcen dafür gewinnen?