Mehrere Unfälle auf der A9 Wildschweinrotte verursacht hohen Schaden

Auf rund 30.000 Euro beziffern die Beamten den Schaden, der durch eine Wildschweinrotte auf der A9 bei Berg am Montag in den frühen Morgenstunden verursacht wurde.

A9/Berg - Wie die zur Unfallstelle gerufenen Polizisten der Hofer Autobahnpolizei notierten, überquerten die Wildschweine gegen 3.32 Uhr die Nordfahrbahn der A9. Dabei wurde ein Tier von dem VW eines 63-jährigen Mannes aus Baden-Württemberg frontal erfasst. Das zirka hundert Kilo schwere Wildschwein wurde bei der Kollision getötet, wie die Polizei berichtet. Durch die Wucht stellte sich die Motorhaube des VWs auf und versperrte dem Fahrer die Sicht. Nach einem Zusammenstoß mit der Betongleitwand blieb der 63-Jährige unverletzt aber mit einem massiven Frontschaden stehen. Allein hier schätzen die Beamten den Schaden auf 25 Tausend Euro.

Ein 59-jähriger Autofahrer aus der Oberpfalz stieß mit seinem Opel kurz darauf gegen das auf der Fahrbahn liegende Tier und zog sich ebenfalls einen Frontschaden zu. Dem Rest der in Panik geratenen Rotte gelang es, die Betongleitwand zu überwinden. Auf der Gegenfahrbahn angekommen, stieß ein 58-jähriger Thüringer mit seinem Ford gegen ein Borstentier und zog sich einen Frontschaden von ebenfalls mehreren Tausend Euro zu.

Für die Bergungs- und Aufräumungsarbeiten mussten ein Abschleppdienst sowie ein Trupp der Autobahnmeisterei aus Münchberg anrücken.

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