Schreiben ist für Norman Manea "Krankheit und Therapie" zugleich, seine großen Themen sind das Exil sowie die faschistischen und kommunistischen Diktaturen des 20. Jahrhunderts, die er beide durchlitten hat. Am heutigen Dienstag wird der in New York lebende, vielfach preisgekrönte rumänische Autor 80 Jahre alt - und bleibt schriftstellerisch im Unruhezustand. Manea arbeit et an einem Roman, in dem er eines seiner Lieblingsmotive, den "dummen August" weiter entwickeln will. Jener Clown, der von allen Seiten mit Fußtritten traktiert wird, ist für Manea eine Parabel für den Status des Schriftstellers in der Gesellschaft.